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GIS-basierte Potentialabschätzung

GIS-basierte Potentialabschätzung

Mit einem Geoinformationssystem (GIS) können Flächendaten georeferenziert, verschnitten, prozessiert und zudem digital visualisiert werden. Dies bietet zahllose Möglichkeiten, u.a. die Abschätzung von geothermischen Potentialen für oberflächennahe Erdwärmesysteme, auf Basis von Bodenkarten sowie die Integration geologischer und hydrogeologischer Informationen.
Die AG Oberflächennahe Geothermie ermittelt auf einer solchen bodenkundlichen Datengrundlage mit Hilfe von Pedotransferfunktionen essenzielle Systemparameter für Potentialabschätzungen oberflächennaher, erdgekoppelter Wärmetauschersysteme. Die hierbei ermittelten Parameter zu den thermischen Bodeneigenschaften, können ebenfalls für Wärmetransportberechnungen innerhalb der (Boden-)Umgebung von erdverlegten Hochspannungs-Übertragungsleitungen verwendet werden (s. Erdkabel).
GIS-basierte Bearbeitungen werden von uns sowohl auf kommunaler Ebene in Zusammenarbeit mit Gemeinden, als auch für bundes- oder weltweite Betrachtungen durchgeführt. Im Rahmen des EU-Projektes ThermoMap wurde beispielsweise eine Potentialabschätzung auf europäischer Ebene durchgeführt, die auf der Webapplikation Map-Viewer einzusehen ist:
www.thermomap.eu

Kontakt

Dr. Nikola Jocić

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

GeoZentrum Nordbayern
Lehrstuhl für Geologie

Alle Mitarbeiter

  • Erarbeitung eines Handlungsleitfadens zur Abschätzung der oberflächennahen geothermischen Potentiale in ländlichen Gemeinden

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. August 2019 - 31. Dezember 2020
    Mittelgeber: andere Förderorganisation

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